Berufsunfähigkeit

Häufig ist eine Lebensversicherung mit einer sogenannten Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung gekoppelt, die grundsätzlich dann eintritt, wenn der Versicherte zu mindestens 50 % auf Grund von Krankheit, körperlichen Gebrechens oder wegen Kräfteverfalls berufsunfähig ist. Weitere Bedingung ist meistens, dass der Versicherungsnehmer nicht in der Lage ist, auch eine andere Tätigkeit, die er auf Grund seiner Kenntnisse und Ausbildung beziehungsweise Fähigkeiten aufnehmen könnte, auszuüben. Die Ausgestaltung im Einzelnen richtet sich nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Hier sind also mehre Komponenten zu prüfen: Krankheit, Berufsbild, Verweisungstätigkeit.

Dabei sind Spezialkenntnisse gefordert, um die Vorgaben aus den Versicherungsbedingungen und der Rechtsprechung in die Praxis umsetzen zu können. Diese sind besonders dann gefragt, wenn die Versicherung wegen vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzungen vom Vertrag zurück getreten ist oder diesen angefochten hat.

Auf Grund meiner langjährigen Tätigkeit in einem großen Versicherungskonzern kenne ich mich auf diesem Gebiet bestens aus.

Das private Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht wird ab 1.1.2008 erstmals gesetzlich geregelt im reformierten VVG (Versicherungsvertragsrecht) und ist nicht zu verwechseln mit der Rente aus der gesetzlichen Sozialversicherung.